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Mi., 21.07.99

Mittwoch nach Schützenfest sind noch zwei Nachlesen publiziert worden:

SLK v. 21.07.99

HS v. 21.07.99 (folgt noch)

 

SLK v. 21.07.99 (24 Seiten)
Impressum:
Redaktion: Caroline Bierman, Anke Reinschmidt
(Seite 1 folgt noch, Layout u. Navigation wird verbessert  

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S. 2 u. 3:

Burkhard Ledig ist neuer König
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Olpe. (ar) Sie hatten alle dasselbe Ziel, doch nur er kannte die richtige Formel: Dr. Burkhard Ledig ist neuer König der St.-Sebastianus-Schützen.
  War's die Übung, der der Diplom-Chemiker das Trefferglück verdankte? Schon zweimal hatte er sich der Herausforderung unter der Vogelstange gestellt. Und diesmal hat es geklappt. Mit dem 80. Schuß fegte er den Vogel aus den Kugelfang.
  Und wie fühlt es sich an, auf den Schultern der Kameraden, unter dem Jubel der Olper, zum Rotweintisch getragen zu werden? "Einfach unbeschreiblich!" strahlt der frischgebackene Regent, und erklärt auch gleich, warum er unbedingt Schützenkönig werden wollte.
"Wissen Sie", meint er, "mein Vater Walter Ledig saß 25 Jahre lang im Olper Stadtrat. Die ganze Zeit über hat er immer wieder versucht, den Vogel zu schießen. Aber es ist ihm nie geglückt. Jetzt trete ich in seine Fußstapfen. Ich bin der erste Schützenkönig in unserer Familie", meint er stolz.
(Fortsetzung Seite 3:)
Burkhard Ledig, der im August seinen 36. Geburtstag feiert, ist Mitglied der 2. Korporalschaft, die zuletzt 1968 den König stellte.
Der neue Schützenkönig heißt zwar Ledig, ist es aber nicht. An seiner Seite regiert Frau Edith. Das Ehepaar hat ein Töchterchen. Anna Sophie wird demnächst zwei Jahre alt.
Ledig ist mit 16 Jahren in den Schützenverein eingetreten. Eine Funktion im vorstand hat er nicht. Dafür fehlt die zeit. Ledig arbeitet in einem Unternehmen in Filderstadt und ist in der Regel nur am Wochenende bei seiner Familie in Gerlingen.
Außer Burkhard Ledig legten noch Stefan Köster, Michael Schröder, Manfred Schröder, Alfons Stamm, Martin Valpertz und Werner Stahl auf den Vogel an.
Bild S. 2:
Geschafft! Mit seinem Treffer trat der Schützenkönig in die Fußstapfen seines Vaters Walter Ledig.


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Bild S. 3:
Spannung unter der Vogelstange
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SLK v. 21.07.99, S. 4

Am Rotweintisch nahm das Händeschütteln kein Ende
990721 slk s4b1Olpe. (ar) Schützenfest-Profis kennen das schon: Kaum ist der Vogel unten, bricht auf dem Ümmerich ein unglaublicher Trubel aus. Ehe er sich's versieht, fühlt sich der frischgebackene Schützenkönig auf starke Schultern gehoben und durch die jubelnde Menge getragen.
Am dicht umlagerten Rotweintisch herrscht ein unglaubliches Gedrängel. Jeder will dem Königspaar gratulieren, und König und Königin haben alle Hände voll zu tun. So viele Hände wollen geschüttelt, so viele Schultern geklopft werden.
Burkhard Ledig ließ das Glückwunschgewitter freudestrahlend über sich ergehen. Der König konnte sein Glück gar nicht fassen.
Das Marinemusikkorps Nordsee nahm um den Rotweintisch Aufstellung, um der neuen Majestät ein Ständchen zu bringen. Die fetzigen Rhythmen rissen jeden mit. Auch der Vater der Königin, Paul Sondermann, Schützenmajor in Scheiderwald, klatschte begeistert mit.
Dann wurde es allmählich etwas ruhiger am Tisch der Schützen-Honorationen. Jetzt erst hatte Burkhard Ledig Zeit, sich zurückzulehnen und sein Glück ganz entspannt zu genießen. Bis zum nächsten Programmpunkt, der Königsproklamation.
Bild 1:
Das "alte" und das neue Königspaar. Burkhard und Edith Ledig (links) mit Thomas und Marga Wurm.

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Bild 2:
Burkhard Ledig außer Rand und Band. Töchterchen Anna Sophie zeigte sich vom Trubel am Rotweintisch eher unbeeindruckt. Fotos: Anke Reinschmidt.











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990721 slk s5b1S. 5:

 

 

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S. 6:

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SLK v. 21.07.99, S. 7

"
Ich muß ja nur da 'raus und winken"
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Olpe. (mb) "Im ersten Moment war ich ungläubig, als ich hörte, daß mein Mann den Vogel geschossen hat", erinnert sich die frischgebackenen Königin Edith Ledig an den Moment nach dem Treffer ihres Mannes. "Doch dann habe ich mich mit ihm gefreut, weil es schon so lange sein Traum war. Er hat nachts sogar vom Olper Schützenfest geträumt".
Jetzt ist erst einmal Stress angesagt: Ein Kleid und Blumen müssen besorgt, Haare und Gesicht gestylt werden. Genau viereinhalb Stunden nachdem ihr Mann den Aar aus dem Kugelfang löste, sitzt Edith Ledig im Olper Frisurenladen Harnischmacher und läßt wird von Friseurmeisterin Iris Harnischmacher frisieren. Zwar hatte sie schon öfters damit gerechnet, in Königin zu werden, doch das es dieses Jahr sein sollte, hätte sie nicht gedacht. "Es gab doch so viele Mitbewerber." Trotzdem hatte sie vorgesorgt. Bereits am Samstag morgen war sie nach Plettenberg gefahren, um sich bei "Nina Talamanga" ein Kleid auszusuchen. "Um den Friseur und die Blumen habe ich mich aber nicht gekümmert", verrät die Majestät, während an ihren Haaren gekämmt, gefönt und in Form gezupft wird. Das hat der Verein am Montag in die Hand genommen. "Für alle Fälle bin ich aber letzte Woche schon mal zum Friseur gegangen. Mein Mann spricht das ganze Jahr von nichts anderem, als König zu werden", verrät die Grundschullehrerin. Während Iris Harnischmacher Lippenstift aufträgt, erzählt die Königin nochmal vom ersten Augenblick, nachdem der Vogel unten war: "Ich konnte nur den Vogel sehen, aber nicht, wer gerade schießt. Da war es wohl passiert."
Im Friseurstuhl wirkt die Mutter einer Tochter ganz ruhig: " Ich muß ja gleich nur da raus und winken." Auf das Regentschaftsjahr mit ihrem Mann freut sie sich: "Ich bin gespannt, was alles kommt. Anfangs hatte ich Bedenken, weil wir nie in Olpe gewohnt haben."
Aber dann hat Edith Ledig es eilig. Sie muß sich für ihren ersten großen Auftritt umziehen.
 
Bild 1:
 Nachdem die Haare gestylt sind, verleiht das Make up den letzten Schliff. Fotos: Manuela Berg

 

 

Bild 2:
Friseurmeisterin Iris Harnischmacher sorgt für eine Königliche Frisur.

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SLK v. 21.07.99, S. 8

Auf das Fäßchen sind alle scharf: Freibier für die Olper Senioren990721 slk s8b
Olpe. (jes) Für die erste Amtshandlung schlugen Major Paul Imhäuser, Hauptmann Theo Süttmann und Schützenkönig Thomas Wurm nicht etwa den Weg zum Ümmerich ein. Die Schützen machten sich am Freitag auf in die DRK Altentagesstätte, um den älteren Damen und Herren ein 30-Liter-Fäßchen Bier zu überreichen.
Bereits zum sechsten Mal kamen die Senioren in den Genuß des Freibiers. "Sie glauben gar nicht, wie viele andere Institutionen scharf auf dieses Fäßchen sind", schmunzelte der Schützenmajor. "Ich hoffe, daß ich einige von ihnen auf dem Schützenplatz wiedersehe", appellierte Imhäuser an die Senioren.
Die dankten für die willkommene Gabe mit dem Olper Schützenfestlied. Begleitet wurden sie vom 75jährigen Theo Kappestein auf dem Akkordeon.
Angezapft wurde das Fäßchen gestern beim Sackfest in der Altentagesstätte. Genau wie auf dem Schützenplatz begann das Fest mit dem obligatorischen Beffessen, bevor beim Vogelwerfen die neue Majestät ermittelt wurde.
 
Bild:
 Ulrike Bell, Leiterin der Altentagesstätte, nahm das Fäßchen von Major Paul Imhäuser, König Thomas Wurm und Hauptmann Theo Süttmann entgegen (von links).
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SLK v. 21.07.99, S. 9

Fahne wehte vor blauem Himmel
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Olpe. (ar) "Hier zu stehen, ist für mich einer der schönsten Momente des Jahres!" Vielen Schützen schien es ähnlich zu gehen wie ihrem Major. Noch nie waren so viele auf das Dach des Hauptzeltes geklettert, um bei der Eröffnung des Schützenfestes am Freitag abend dabeizusein.
Der komplette Vorstand, Schützenkönig Thomas Wurm sowie einige Vertreter der Krombacher Brauerei, darunter zum ersten Mal auch Petra Schadeberg, applaudierten, als die Fahne gehißt wurde.
Paul Imhäuser freute sich, den Gästen einen Schützenplatz im "top Zustand" präsentieren zu können. Und: in der gesamten Stadt seien noch nie so viele Menschen im Einsatz gewesen, um Straßen und Plätze für das Fest auf Vordermann zu bringen.
Die Stimmung war bestens, genau wie das Wetter. Ein Schütze brachte auf den Punkt: "vor einem blauen Himmel weht die Fahne am schönsten!" Wo er recht hat, hat er recht.
Bild 1:
Die Fahne weht über dem Ümmerich. Die Schützen stehen stramm.  Fotos: Anke Reinschmidt

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                                                                                                         Bild 2:
                                                                             Das Schützenfest ist eröffnet.

 

 


 

 

 

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SLK v. 21.07.99, S. 10

Beffprobe ist Treffpunkt für Olper, Ölper und Büterlinge
Olpe. (mb) Die Beffprobe, inoffizieller Auftakt des Schützenfestes, ist längst ein fester Programmpunkt auf dem Ümmerich. Der Abend erfreut sich weit über die Stadtgrenzen hinaus großer Beliebtheit, vor allem bei den jugendlichen Schützenfestfans.
Auch am Freitag hatten die Wirte wieder alle Hände voll zu tun, um mit dem Ausschank des kühlen Gerstensaftes nachzukommen. Großer Andrang herrschte auch dort, wo es die leckeren Beff's gab. Das Hackstück mit Soße und Brötchen hat dieser Veranstaltung den Namen gegeben. Mit der Dämmerung füllte sich auch die Tanzfläche, bekannte Stimmungssongs machten den Abend zu einer riesigen Open-air Party. Auch die Sektbar wurde eifrig besucht. Viele nutzen die Gelegenheit, sich bei einem Gläschen Sekt von der schweißtreibenden Tanzerei zu erholen.
Ein oft gehörter Ausruf an diesem Abend war: "Ach, dich habe ich ja lange nicht gesehen. Schön, daß du auch hier bist." Denn dafür ist das Olper Schützenfest bekannt: Auf dem Ümmerich trifft man immer jemanden, den man sonst das ganze Jahr über nicht sieht.
Und während an den drei Schützenfesttagen vornehmlich die Olper Bevölkerung feiert, trifft man auf der Beffprobe immer wieder Freunde und Bekannte, die eigentlich schon längst nicht mehr in Olpe wohnen. Oder noch nie hier gewohnt haben.
 
Bild 1:
Wer an einer der 8 Theken mit insgesamt 51 Zapfstellen Nachschub holen wollte, mußte etwas Geduld mitbringen.  Foto: Manuela Berg
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Bild 2:
5,8 bis 6 Grad Celsius muß das Bier auf dem Ümmerich haben. Alljährliche Aufgabe von Meinolf Schneider ist es, mit dem Thermometer zu prüfen, ob der Gerstensaft mit dieser idealen Trinktemperatur aus den Zapfhähnen strömt. Im Uhrzeigersinn, wie es die Tradition vorschreibt, steuert er die acht Theken an, im Schlepptau die Vorstandsmitglieder und die Bier-Experten von der Krombacher Brauerei. An jeder Theke wird zwecks Bierprobe ein Stop eingelegt. Braumeister Erhard Fritzsche, Meinolf Schneider, Petra Schadeberg und Thomas Wurm (von links) waren mit dem Meßergebnis zufrieden.   Foto: Reinschmidt
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S. 11:

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Bild 1 S. 11:
Ein Küßchen gefällig? Schützenfest ist DIE Gelegenheit für einen kleinen Flirt. Oder auch mehr, je nachdem.
 

 

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                                                                     Bild 2 S. 11:
                                                               Super Wetter von Freitag bis Montag: Da wurde es eng auf dem
                                                               Ümmerich.  Fotos: Manuela Berg

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SLK v. 21.07.99, S. 12

Olper Schützenfest wieder im Internet
Olpe. Der St.-Sebastianus-Schützenverein Olpe präsentiert in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden das Schützenfest im Internet. Auf der Homepage der Sparkasse (www.sparkasse-olpe.de) kann zwischen vier Links gewählt werden: Ausstellung, Bilderbuch, Rund ums Fest und Web-Cam.
"Im vergangenen Jahr waren über 5000 Benutzer auf den Seiten", resümiert Silke Friedrich, Kommunikationsleiterin der Sparkasse.
Unter dem Link "Ausstellung" findet man einen Auszug der zur Zeit in der Kundenhalle der Sparkasse gezeigten Exponate und Informationen zum Olper Schützenfest aus den Jahren 1935, '37, '38, '57 und '61 sowie den dazugehörigen Videofilm, der auch am Schalter der Sparkasse erworben werden kann. Die Ausstellung kann bis 30. Juli während der Geschäftszeiten besichtigt werden. Erweitert wird das Angebot in diesem Jahr durch ein "digitales Bilderbuch". Mit zwei Digitalkameras werden Fotos erstellt, die im Internet veröffentlicht werden.
 
Bild:
Marsch durch die Felmicke. Der Umzug am Sonntag verlange den Schützen einiges ab. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen sie ganz schön ins Schwitzen.    Foto: Reinschmidt

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SLK v. 21.07.99, S. 13

Konzert: Spritziger Start am Sonntag
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Olpe. (caro) Von zünftig bis lateinamerikanisch reichte das Programm, mit dem das Marinemusikkorps Nordsee die Zuhörer an allen drei Schützenfesttagen begeisterte. "Es ist für uns ein wunderschöner Einsatz", schwärmte Fregattenkapitän Michael Wintering, der den Taktstock mit Begeisterung schwang. Zum ersten Mal war der Orchesterleiter in Olpe und was sich ihm hier bot, überstieg seine kühnsten Träume. "Einfach phantastisch, wie hier Schützenfest gefeiert wird."
Einen flotten musikalischen Mix, der zum Mitwippen einlud, bot das 36köpfige Orchester aus Wilhelmshaven, darunter zwei Musikerinnen, am Sonntag morgen auf dem Marktplatz: Neben
Bild 1:                                                                  Stücken von Schubert und Brahms spielte
Brachten Hans Albers mit nach Olpe: Mit Witz      
das Orchester, das sich zwischendurch
und guter Stimme gaben zwei Musiker vom           
immer mal wieder im Takt von seinen
Marinemusikkorps bekannte Albers-Stücke            Stühlen erhob, auch moderne bis karibisch
zum besten.                                                       
angehauchte Rhythmen.
                                                                           Zwei junge Musiker hatten es dem Pub likum besonders angetan: "Hans Albers und Sohn", wie Wintering die zwei ankündigte, bestachen durch eine fast originalgetreue Albers-Stimme. In dem Seemannsliederpotpourri gaben das spritzige Duo viele seiner weltbekannten Lieder zum besten. Dabei durften kleine Sketche zum Mitlachen nicht fehlen.
"Wir bieten ein konzertanes und lockeres Musikprogramm", faßte Wintering die für das Schützenfest vorgesehene Musikpalette zusammen. Auf die Frage, ob er ein Lieblingsstück hätte, antwortete der Orchesterleiter mit einem verschmitzten Lächeln und seinem nordischen Humor:
"Ich habe tausend Lieblingsstücke, aber jedes zu seiner Zeit. Genau wie ich Hering und Sahne mag, aber nicht zusammen, sondern hintereinander."
 
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                                                                     Bild 2:
                         War wieder echte Zuhörermagnet: das
                         traditionelle Konzert am Sonntag auf
                         dem Marktplatz.   Fotos: Bierman

 

 

 

 

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SLK v. 21.07.99, S. 14

Musiker von der Nordsee wurden herzlich begrüßt
Olpe. (ar) Einen herzlichen Empfang bereiteten die Olper ihre Festmusik am frühen Samstag Nachmittag. Offiziere und Schützen hatten sich pünktlich um 12.30 Uhr am Bahnhof eingefunden, um das Marinemusikkorps Nordsee aus Wilhelmshaven zu begrüßen. Das Abholen der Musik ist für traditionsbewußte Olper der eigentliche Auftakt des Schützenfestes. Das Marinemusikkorps Nordsee war mit diesem traditionellen Empfangsritual in Olpe bestens vertraut. Das Orchester war bereits bei den Schützenfesten 1991 und 1992 für die Festmusik zuständig. In diesem Jahr schwang jedoch erstmals Dirigent Michael Wintering den Taktstock. Zahlreiche Zuschauer standen Spalier, um die Gäste aus dem hohen Norden auf ihrem Marsch in die Oberstadt zu begleiten. Angefeuert von schmissigen Marsch-Rhythmen ging es zum Marktplatz, wo das Orchester eine erste Kostprobe seines Könnens zum besten gab. Klar: auch "Preußens Gloria" war zu hören. Dann wartete auch schon wieder der Bus, um die Musikerinnen - denn erstmals waren auch zwei Frauen dabei - erst einmal in ihre Unterkünfte zu bringen. Fregattenkapitän Michael Wintering kommandierte: "Ab in die Kajüten!" Für die Musiker begannen zwei frohe, aber anstrengende Feiertage.
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Bild 1:
Das Abspielen von "Preußens Gloria" auf dem Olper Marktplatz hat Tradition.










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Bild rechts oben:
Viele Zuschauer hatten sich am Samstag eingefunden, um das Marinemusikkorps Nordsee am Bahnhof zu begrüßen.   Fotos: Anke Reinschmidt

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SLK v. 21.07.99, S. 15

Paul Imhäuser drückt Attendornern die Daumen
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Olpe. (ar) Großer Auftritt für Paul Imhäuser. Die neun Korporalschaften, Offiziere, Musiker sowie zahlreiche Zuschauer hatten sich am Samstag nachmittag auf dem Marktplatz versammelt, als der Schützenmajor das Rednerpult betrat.
Mit Witz und Esprit knöpfte er sich Themen wie das allgemein grassierende Internet-Fieber, den Papst, die Parkplatzsituation in Olpe, das Talent des Bürgermeisters für das Anzapfen von Bierfässern und - natürlich - die Attendorner Schützen vor. Denn die sollen, hört, hört: "einen eigenen Schützenplatz bekommen. Und das schon im nächsten Jahrtausend. Wir werden ihnen die Daumen halten", versprach der Major.
 
Bild oben:
Die Offiziere sind angetreten. Das Singen der Nationalhymne gehört am Samstag nachmittag dazu.

Bild unten:
Der Schützenmajor bewies sein Talent am Rednerpult.    Fotos: Reinschmidt990721 slk s15b2

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SLK v. 21.07.99, S. 16

"Mensch, waren wir jung damals": Jubilarehrung
Olpe. (caro) Unter dem Vorsitz von Major Paul Imhäuser lud der Vorstand der St.-Sebastianus-Schützen am Sonntag vormittag zur Ehrung der Jubilare im Hotel "Zum Schwanen" ein. Neben Jubelkönig Hans Loeser und Ehefrau Regina wurde auch Hildegard Sondermann geehrt: An der Seite ihres bereits verstorbenen Mannes Karl-Ludwig Sondermann regierte sie vor 40 Jahren in Olpe. Auch ehemalige Majestäten mit ihren Königinnen waren zum Empfang gekommen. "Er war ein leutseliger, geradliniger Offizier und König", mit diesen Worten erinnerte Altmajor Josef Koch an seinen Freund Karl-Ludwig Sondermann, der 1975 im Alter von 48 Jahren viel zu früh verstarb. Mit vielen liebevoll dargebrachten Anekdötchen ließ Koch, sichtlich gerührt, das Regentschaftsjahr und gemeinsam verbrachte Schützenfeste nochmals Revue passieren.
"Zar und Zimmermann" wurde König Sondermann auch genannt. Ein Name aus der Feder des Altmajors: "Auf den Thron folgte der Günser Zar und Zimmermeister", lautete ein Vers aus einem Gedicht, das Koch damals anläßlich der Regentschaft seines Freundes verfaßte. "Das paßte, schließlich war der russische Zar auch Zimmermann genau wie Karl-Ludwig", erklärte Altmajor Koch mit einem Lächeln. "Mensch waren wir jung damals", begann Walter Ohly seine Rede zu Ehren vom 25jährigen Jubelkönig Hans Loeser.
Daß Loeser nicht nur Olper Schützenkönig war, sondern auch als Karnevalist ganz oben mitmischte, konnte sich der Spreche der Alten Könige nicht verkneifen.
"Neben deiner Schützenkarriere hast du auch ein kleines karnevalistisches Intermezzo gestartet", sagte Walter Ohly und spielte auf Loesers Regentschaft als 990721 slk s16bPrinz Karneval an. Nicht ganz ohne Eigennutz, wie es einem Vorstandsmitglied mit einem Schmunzeln über die Lippen kam: Weiß er doch, daß der Sprecher der Alten Könige gern selbst einmal Prinz Karneval wäre.
 
Bild:
Jubilarehrung am Sonntag: Sprecher der alten Könige Walter Ohly (l.), Jubelkönig Hans Loeser mit Gattin Regina, Jubelkönigin Hildegard Sondermann (2.v.r.) und Major Paul Imhäuser (r.). Foto:                       
                                                                                           Bierman

 

 

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SLK v. 21.07.99, S. 17

 
Bild:
Hans Loeser wurde vor 25 Jahren von seinen Kameraden zum Rotweintisch getragen. Eineinhalb Stunden lang hatte er sich mit seinen Mitbewerbern ein spannendes Gefecht unter der Vogelstange geliefert, bis er den entscheidenden Treffer erzielte. Am Samstag nahm der heute 59jährige die Ehrung der Schützen entgegen. Sichtlich bewegt ließ sich der Jubelkönig von Major Paul Imhäuser den Orden an die Brust heften.   Foto: Reinschmidt

 

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Burkhard und Edith Ledig ernteten Beifall beim Königstanz
Olpe. (avo) Mit flotter Sohle flogen am Montag abend die neuen Olper Regenten zusammen mit ihrem Gefolge über das Tanzparkett.
Nicht nur Wiener Walzer, sondern auch schnelle moderne Rhythmen wurden vom Marinemusikkorps Nordsee zum besten gegeben.
Bei solch einer fetzigen Musik hatten Burkhard und Edith Ledig keine Probleme, ihren Königstanz ihrem begeisterten Publikum zu präsentieren. Anschließend konnte jeder zeigen, was er in der Tanzschule gelernt hatte.
 
Bild 1:
Im Dreivierteltakt führte Burkhard Ledig seine Königin über die Tanzfläche   Fotos: Andrea Vollmert

Bild 2:
Die Königin mit Töchterchen Anna Sophie.

Bild 3:
Applaus für das tanzende Königspaar.

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SLK v. 21.07.99, S. 22   folgt noch
SLK v. 21.07.99, S. 23

Königspolonaise großes Fest-Finale
Olpe. (avo) Die Königspolonaise am Montag abend war wieder der krönende Höhepunkt des Olper Schützenfestes. In gemessenen Schritten bewegte sich das neue Regentenpaar über den Tanzboden auf dem Ümmerich, gefolgt von seinem Hofstaat und den Offizieren. Unter den Blicken zahlloser Zuschauer meisterten Burkhard und Edith Ledig ihre Aufgabe mit Bravour.
Als gegen Ende der Polonaise jeweils vier Paare im Gleichschritt nebeneinander "tanzten", erhob sich tosender Beifall.
Die ohnehin begeisterten Schützenfestgäste wurden von Major Paul Imhäuser mit hochgerissenen Armen dazu aufgefordert, mitzuschunkeln und zu klatschen. Was sie auch taten. Ein angemessener Abschluß eines grandiosen Schützenfestes.
 
Bild:
Das Königspaar Edith und Burkhard Ledig führte die Polonaise an.   Foto: Andrea Vollmert

 

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