Olper Schützenball 2002 Pressenachlese:

 

Westfalenpost v. 14.01.2002
Westfälische Rundschau v.  14.01.2002
Siegener Zeitung v. 14.01.2002
Hallo Sauerland v. 15.01.2002    (folgt noch)
Sauerlandkurier v. 16.01.2002    (folgt noch)


Westfalenpost v. 13.01.2002

 Olpes König Andre Rumpff: "Wenn´s denkst, ist eh zu spät!"

Olpe. (ko) Das Haus ausverkauft. Ein Musikverein der Extraklasse. Eleganz und Chic, soweit das Auge reichte. Und dazu die Stimmung mitreißend. Auch in diesem Jahr war der Olper Schützenball wieder ein unvergessliches Erlebnis.

Es ist DAS Ereignis im frühen Olper Schützenjahr. Ein freundlicher Händedruck von Major Paul Imhäuser mit einem glücklichen "Gute Feiertage", in Festtagsgarderobe gekleidete Menschen und die Schützen, die ein Spalier gebildet hatten, versetzten wohl jeden Besucher in diese gewisse Stimmung, die nur der Olper Schützenverein verbreiten kann.

Um Punkt halb acht marschierten die Schützenbrüder ein, in ihrer Mitte das strahlende Königspaar Andre Rumpff und Isabel Fertmann. Nun lag es am Musikverein Neuenkleusheim, die Festtagsstimmung musikalisch zu untermalen - und erfüllte seine Aufgabe mit Bravour. Die beschwingte Pique Dame-Ouvertüre, das kraftvolle und energische Thema von "Raiders of the Lost Ark" und die mitreißende Musik von "Lord of the Dance" waren nur drei Stücke aus dem vielfältigen Repertoire, das die Musiker den begeisterten Besuchern präsentierten.

In seiner von allen heiß erwarteten Rede nahm Paul Imhäuser dann zuerst BM Horst Müller aufs Korn: "Sie wollen ein kleineres Freibad mit sehr großer Saunalandschaft - so groß, dass alle Olper Beamte reinpassen, damit die mal endlich ins Schwitzen kommen." Demonstrativ zog Imhäuser ein Handtuch aus der Tasche: "Ich wäre auch ein guter Beamter geworden." Der Euro hingegen habe ihn etwas durcheinander gebracht, denn plötzlich sei alles nur noch die Hälfte: "Hoffnungsvoll stieg ich am 1. Januar auf die Waage - Schreck! Entsetzt rief ich: ´Jutta, wie stellt man dieses blöde Ding auf Euro um?´"

Shooting-King Andre Rumpff erinnerte sich lieber an den Moment, als er König wurde. "Was ich da gedacht habe? Das, was Fußballlegende Gerd Müller einst sagte: ´Wenn´s denkst, ist eh zu spät!´" Nach einem Dank an die Schützenschwestern ("Ihr ziert unser Fest wie das gold-glänzende Eichenlaub die Schützenkappe.") galt sein Lob dem Neuenkleusheimer Musikverein. Prompt widmete er den Musikern einen eigens getexteten Schlager, der von den Besuchern sofort übernommen und an diesem Abend noch mindestens fünf Mal gesungen wurde.

Mit der Polonaise endete der offizielle Teil des Abends, doch inoffiziell wurde in der Stadthalle noch bis spät in die Nacht gefeiert.



 

Westfälische Rundschau v.  14.01.2002

Andre Rumpffs Königsrede begeisterte

Olpe. (hem) "Hier in Olpe ist Leben, hier passiert was, hier dreht sich die Welt", bemerkte Schützenmajor Paul Imhäuser am Samstagabend in der guten Stube der Kreisstadt auf dem winterlichen Hochfest der Olper St.-Sebastianus-Schützen. Das gesellschaftliche Highlight der Wintersaison, der Schützenball, hatte wieder einmal für ein volles Haus gesorgt.

 


Das amtierende Regentenpaar Andre Rumpff und Isabel Fertmann (rechts) führte den festlichen Reigen der Königspolonaise auf dem Olper Schützenball an. (WR-Bild: hem)

Das Schützenkönigspaar Andre Rumpff und Isabel Fertmann führte die Königspolonaise an, die wieder von zahlreichen neugierigen Zaungästen auf den Rängen beobachtet wurde.

Zuvor hatte der Regent mit einer gelungenen Rede die Ballbesucher für sich gewonnen. Vor allem begeisterten seine kräftig humoristisch gewürzten Ausführungen zum Ablauf eines ganz normalen Schützenfest-Montags, einmal aus der Perspektive der Schützenschwester geschildert und anschließend aus der doch etwas differierenden Sichtweise des betroffenen Schützenbruders.

Auf die oft an ihn gestellte Frage: "Was hast du denn so gedacht, als der Vogel fiel?" erinnerte sich Andre Rumpff eines Ausspruchs von "Bomber" Gerd Müller: "Wenn´s denkst, ist eh´ zu spät!"

Bestens eingestimmt wurde die Festgemeinde zudem durch das überzeugend präsentierte Musikprogramm des Musikvereins Neuenkleusheim. Markus Hupertz entlockte dem gut aufgelegten orchestralen Klangkörper Glanzleistungen, die das begeisterte Olper Publikum neben reichlichem Applaus mit dem zumindest in heimischen Kreisen wohlbekannten Lied "Neuenkleusheim" (frei nach "Mendocino") belohnte.

Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker die Bühne für die Tanzband "Black and White" räumen, die dann die Tanzwilligen noch bis in den frühen Sonntagmorgen anspornte.




 

Siegener Zeitung v. 14.01.2002:

Starterkits läuteten Schützenjahr ein
gast Olpe.

Begeisternder Schützenball in der Stadthalle / Musikverein Neuenkleusheim brillierte
gast
Olpe. Eine besonders nette Geste wurde den Teilnehmern des Schützenballs zuteil, den der St.-Sebastianus-Schützenverein am Samstagabend in der voll besetzten Stadthalle ausrichtete. Mit den Worten »Frohe Feiertage« begrüßte Vorsitzender und Major Paul Imhäuser jeden Gast persönlich und überreichte als Geschenk für das angelaufene Euro-Zeitalter einen prägefrischen, in Folie eingeschweißten Cent. Angesichts dieser Überraschung konnte die Stimmung nicht besser sein, als die derzeitigen Olper Schützenmajestäten Andre Rumpff und Isabel Fertmann in Begleitung des Schützenvorstands unter den Klängen des preußischen Präsentiermarschs in die gute Stube der Stadt Olpe einmarschierten.


Donnerndes »Waidmannsheil«
Unter der Leitung von Markus Hupertz eröffnete der Musikverein Neuenkleusheim mit einem donnernden »Waidmannsheil« den konzertanten Teil des Abends. Die anschließend vorgetragene »Festival Music« wurde souverän vorgetragen und entsprach ganz der festlich ausgerichteten Veranstaltung. Franz von Suppé schuf die Ouvertüre »Pique Dame«. Das von Gerhard Baumann für sinfonische Blasorchester umgearbeitete Stück meisterten die mit viel Beifall bedachten Neuenkleusheimer Musikanten bravourös, wobei die Flöten dominierten und der absolut perfekte, temperamentvolle Schlusssatz besonders beeindruckte.

Drei Königspaare beim Schützenball

Mit der Erklärung: »Es soll ihr Starterkit für ein fröhliches Schützenjahr sein«, begründete Major Paul Imhäuser das Cent-Geschenk für die zahlreichen Festbesucher und Ehrengäste. Unter ihnen befanden sich Landrat Frank Beckehoff, Bürgermeister Horst Müller, die Schützenvikare Heinz Georg Graefenstein und Karl-Wolfgang Müller, das Bundesschützenkönigspaar Jürgen und Elisabeth Stahl, das Kreisschützenkönigspaar Dirk Jürgens und Sonja Kirsch sowie Kreisoberst Karl-Heinz Reuber, so dass mit den Olper Majestäten Andre Rumpff und Isabel Fertmann drei Königspaare den Schützenball bereicherten.

Da durch den Euro jetzt alles nur noch die Hälfte wert sei, so Imhäuser, habe er große Hoffnungen gehabt, sein Gewicht sei nun auch halbiert, als er auf die Waage stieg. Dem war aber nicht so. Entsetzt habe er seine Frau Jutta gefragt: »Wie stellt man dieses blöde Ding auf Euro um?« Mit Blick auf den Bürgermeister frotzelte Imhäuser: »Sie wollten ein kleineres Freibad mit sehr großer Saunalandschaft, in die alle Olper Beamten reinpassen, damit sie mal so richtig ins Schwitzen kommen. Ich wäre ein guter Beamter geworden!«

Schützenkönig Andre Rumpff erinnerte in seiner Rede, dass er sich bereits als 25-jähriger mittelloser Student vor elfeinhalb Jahren mit guten Treffern am Vogelschießen beteiligt habe, worauf seine Oma Lisbeth Schrage entsetzt nach vorne stürmte und rief: »Oh Herre – holt den Jungen aus dem Pirk!«

Eine Hommage an die Frauen

Andre Rumpff: »Ich möchte heute den Versuch machen, den Blick aller Anwesenden auf eine Element unseres Schützenfestes zu lenken, das uns mittlerweile so selbstverständlich vorkommt, dass wir es kaum noch erwähnen. Es ist etwas, ohne dass es Schützenfest noch nie gab und auch nie geben wird. Etwas, was dazugehört wie die Schützenkappe zum Schützenbruder und die brüchige Stimme des Majors zum Schützenfestmontag. ––Ich rede von den Frauen!« Liebe Schützenschwestern, unser Vorstand und viele Mitglieder haben in den letzten Jahren Unglaubliches geleistet, um unseren Ümmerich als Prunkstück herzurichten. Aber nichts kann unseren Schützenplatz so verschönern, wie Eure Anwesenheit!« Die anschließenden unterschiedlichen Darstellungen der perfekten Schützenfestmontage für Frau und Mann brachten der Olper Majestät viel Applaus ein.


Königspolonaise glanzvoller Höhepunkt

Das Konzert wurde fortgesetzt mit dem »Bayerischen Defiliermarsch«, der Titelmelodie des vierfach oscargekrönten Films »Jäger des verlorenen Schatzes« und der 1941 in Amerika entstandenen Komödie »Wo bitte geht’s hier nach Hollywood«, wobei die Neuenkleusheimer großes Können bewiesen. Auch bei Glenn Millers unvergessenem Hit »In the Mood« bewies der Musikverein Neuenkleusheim seine hervorragende Qualität und verabschiedete sich mit den Märschen »Mein Regiment«, »Regimentsgruß« und »Preußens Gloria« von einem faszinierten Auditorium. Als glanzvollen Höhepunkt erlebten die zahlreichen Gäste die Königspolonaise, bevor die Tanzband »Black & White« für schwungvolle Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden sorgte.


 

Hallo Sauerland v. 15.01.2002:
 


 

 

Sauerlandkurier v. 16.01.2002:


 

 

 

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